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17.06.2026 von Béatrice Koch

« Es ist mir wichtig, ­Wirtschaft und Nachhaltigkeit mitein­ander zu verbinden »

Nach über einem Jahrzehnt bei einer Grossbank fand Carola Niederhauser bei der ABS ein Arbeitsumfeld, das ihrem ­Interesse für nachhaltiges Banking entspricht. Nun kann sie ­ihre Erfahrung und persönlichen Werte als Personal­vertreterin im Verwaltungsrat einbringen.


Beitrag der ABS
Artikel in Thema Handwerk
Foto: Wolf Fotografie

Über zehn Jahre arbeitete Carola Niederhauser für die Credit Suisse in der Firmenkunden­beratung. «In dieser Zeit durfte ich mich weiterentwickeln und im Bereich Firmenfinanzierung einen grossen Rucksack an Wissen zusammenstellen», sagt die 33-jährige Bernerin. Gleichzeitig stieg ihr Interesse an Nachhaltigkeit auch im beruflichen Umfeld. Während ihres Betriebswirtschaftsstudiums, das sie berufsbegleitend an der Berner Fach­hochschule absolvierte, belegte sie einzelne Module zu ­diesem Thema: «Es war mir schon damals wichtig, Wirtschaft und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden.» Irgendwann realisierte Carola Niederhauser, dass das Arbeitsumfeld in einer Grossbank nicht mehr zu ihren Werten passte. Bereits spielte sie mit dem Gedanken, sich beruflich neu zu orientieren, als sie im Rahmen eines CAS in Nach­haltigkeit für KMU auf die ABS aufmerksam wurde. Diese wiederum suchte zur selben Zeit eine neue ­Beraterin für Firmenfinanzierungen. Die Möglichkeit, ihr Interesse für nachhaltiges Banking und ihre Erfahrungen in der Firmenfinanzierung bei der ABS einzubringen, überzeugte sie, und sie bewarb sich. «Es hat sofort für beide Seiten gepasst.» 

«Ich versuche immer, einen positiven Beitrag zu leisten»
Mittlerweile arbeitet Carola Niederhauser seit dreieinhalb Jahren für die ABS, einerseits als Kundenberaterin, andererseits ist sie in ihrer Rolle als Segmentsverantwortliche auch für die strategische Entwicklung des Bereichs Firmenfinanzierung verantwortlich. «Ich ver­suche bei ­allem, was ich tue, eine positive Wirkung zu erzielen.» Dafür leistet sie auch mal einen Beitrag, der über das Übliche hinausgeht. Privat zeigt sich das in frei­willigen Engagements, etwa als Kassierin im ­Vorstand ihres ­Volleyballvereins oder in einem dreimonatigen Einsatz bei einem Mikrofinanzierungsinstitut in Ghana. Beruflich äussert sich diese Haltung aktuell, indem sie das Amt der Personalvertreterin ­innehat. «Es reizt mich, auf einer anderen strategischen Ebene Verantwortung zu übernehmen und dazu beizutragen, dass sich die Bank ­weiterentwickelt und gleichzeitig ihre Grundwerte beibehält», begründet sie ihre Kandidatur. Bevor Carola Niederhauser Ende Mai von der Generalversammlung definitiv gewählt wurde, war sie bereits von ihren Kolleginnen und Kollegen – der Personalver­einigung der ABS – für das Amt auserkoren worden. «Das zeigt mir, dass sie meine Arbeitsweise und Werte schätzen und darauf vertrauen, dass ich diese Werte in den Verwaltungsrat trage.» 

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