Eigentlich war das Thema überfällig für das Landesmuseum: Banken. Die seit Juni 2026 laufende Ausstellung zeigt, wie tief das Bankwesen in der Schweizer Identität verwurzelt ist, und zeichnet die Entwicklung des Bankwesens anhand von Geschichten und exemplarischen Objekten nach. Die Reise geht vom jüdischen Geldverleiher über städtische «Wechselstuben» bis zu Sparkassen und schliesslich den Grossbanken, die den industriellen Fortschritt sowohl ermöglichten wie von ihm profitierten. Im 20. Jahrhundert dann begann mit dem berühmten Bankgeheimnis der Aufstieg der Schweiz zur Finanzdrehscheibe von Weltrang. Die Ausstellung beleuchtet aber nicht nur die historischen Entwicklungen, sie lädt die Besucherinnen und Besucher auch zur Auseinandersetzung ein: Ist die Schweiz immer noch Bankenland – und sollte sie es auch noch lange sein?
«Bankenland Schweiz» ist bis am 8. November 2026 im Landesmuseum in Zürich zu sehen: landesmuseum.ch/bankenland

