Damit wir Milch trinken und Fleisch essen können, quälen und töten wir Tiere. Ist Genuss eine Frage der Freiheit? Und sind die vielen Fleischersatzprodukte ein Hinweis darauf, dass jetzt ein Paradigmenwechsel im Verhältnis zwischen Mensch und Nutztier stattfindet?
Angesichts von Klimakrise und Artensterben fordern manche Klimaaktivistinnen und Umweltschützer, die Natur mit eigenen Rechten auszustatten. Erstmals formuliert wurde die Idee 1972 vom Rechtswissenschaftler und -philosophen Christopher D. Stone.
Nicht nur Menschen und Unternehmen sollen vor Gericht ziehen dürfen, sondern auch der Wolf, der Aletschgletscher oder der Rhein. Das fordern Umweltschützer und -philosophinnen. Mit unserem Rechtssystem absolut unvereinbar, findet der Bundesrat.
Wir leben in einer Zeit politischen Irrsinns und tiefgreifender, auch beängstigender planetarer und technologischer Veränderungen. Wie wir dennoch hoffnungsvoll bleiben können und was die Hoffnung braucht, um nicht naiv zu sein, erzählt die Philosophin und Psychoanalytikerin Hanna Gekle.
Geld ist ein vielseitiges Werkzeug: Man kann damit sparen, konsumieren oder andern helfen. Schon im Kindesalter werden Grundlagen dafür geschaffen, ob ein Mensch geizig oder grosszügig wird, sagt der Hirnforscher und Autor Gerald Hüther.
Von den knapp 50000 verbliebenen Bauernhöfen in der Schweiz stellten in den letzten Jahren mehr als 70 auf vegane Landwirtschaft um. Sie verzichten auf die Ausbeutung und das Töten der sogenannten Nutztiere. Unterwegs mit der Initiantin der Bewegung, der Ethikerin und Landwirtin Sarah Heiligtag.
Immer mehr Menschen möchten mit ihrem Geld die nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Qualitative und quantitative Methoden können helfen, Kapital dorthin zu lenken, wo es die bestmögliche Wirkung erzielt.
Weltweit wird die Forderung laut, dass der Internationale Strafgerichtshof den sogenannten Ökozid als Straftatbestand anerkennen soll. Damit könnten schwerwiegende Umweltvergehen international geahndet werden. Doch das Konzept ist umstritten.
Bruttonationalglück ist wichtiger als das Bruttosozialprodukt. Dies Erkenntnis prägt seit über vierzig Jahren das wirtschaftliche und kulturelle Leben in Bhutan.
Mittels Zeitmessung zur Effizienz – und damit zum ökonomischen Erfolg: Das verspricht das Konzept des «Scientific Management». Vor hundert Jahren erfunden, um die Produktivität in der Industrie zu steigern, prägt es unsere Arbeits- und Lebenswelten mehr denn je.
Labels wie die Knospe oder Demeter definieren mit ihren Richtlinien Qualität. Ihr höchstes Gut ist Vertrauen. Was bedeutet das – fürs Label, für andere Produkte, für den Konsum?
Mobilität hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Aber warum eigentlich? Ist es denn nicht viel schöner, an einem Ort zu bleiben?
Nach Jahrzehnten der Globalisierung, des ungehemmten Kapitalismus und der fortschreitenden Digitalisierung begehren immer mehr Menschen auf. Länder des globalen Südens richten sich gegen die historische Dominanz des Nordens.
Ökonominnen und Ökonomen suchen nach Methoden, wie der Nutzen von Gesundheitsleistungen gemessen und optimiert werden könnte. Dabei verwechseln sie aber Gesundheit mit Lebensqualität.
Das Tierwohl steht immer wieder im Mittelpunkt von Volksinitiativen, insbesondere in der Deutschschweiz. Hinter den Volksbegehren stehen einerseits Tierschutzorganisationen, andererseits Aktivistinnen und Aktivisten, die eine vegane Lebensweise für alle anstreben. Etwas haben beide Gruppen gemeinsam: Sie bringen die Rechte der Tiere in die politische Debatte ein.
Auf dem Anwesen der École-atelier Shanju in Gimel im Naturpark Jura vaudois leben Pferde, Hunde, Ziegen, Schweine, Esel, Hühner und Menschen zusammen. Die Gründerin der Schule, Judith Zagury, leitet zudem das Shanju-Lab, eine Plattform für wissenschaftliche Forschung und künstlerisches Schaffen im Dialog mit Tieren.
Viele Kinder wachsen heutzutage in urbanen, verkehrsintensiven Umgebungen auf, ihre Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt. Dafür gibt es immer mehr pädagogische Angebote in der Natur. Warum insbesondere der Wald als Lern- und Entwicklungsort so wertvoll ist, weiss Eva Helg von den Waldkindern St. Gallen.
Darf der Mensch Lebewesen ausbeuten und sich nicht für sie, sondern nur für ihre Produkte interessieren? Simple Antwort: ja natürlich, wenn diese Lebewesen Mikroorganismen sind. Von einer stillen Revolution in der pharmazeutischen und der Lebensmittelindustrie.
Corinne Urech arbeitet als Psychotherapeutin und Psychoonkologin an der Frauenklinik des Unispitals Basel. Dort kümmert sie sich vor allem um Frauen mit Krebserkrankungen. Im Gespräch mit moneta erklärt sie, was ihren Patientinnen und deren Angehörigen Hoffnung gibt.
In Kürze startet die fünfte Ausgabe des CAS «Glück in Organisationen», angeboten von der Eurasia Association und der HEG Genf. Was beinhaltet eine solche Ausbildung hin zu mehr Glück für Führungskräfte, aber auch alle Angestellten?
Populistische und autoritäre Parteien sind in zahlreichen Ländern auf dem Vormarsch. Viele fragen sich, was sie dagegen tun können. 9 Tipps für alle, die die Demokratie lieben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken wollen.
Der Verband Après-GE unterstützt seit 2003 Unternehmen der Sozial- und Solidarwirtschaft. Diese leben vor, wie man als Unternehmen zur nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaft und Umwelt beitragen kann. Ein Einblick.
Wie bewegt man die Menschen dazu, politische Anliegen zu unterstützen? Was macht Angst – und wie wirkt Hoffnung? Wir haben beim Kampagnenprofi Daniel Graf nachgefragt.
Die Juristin Annelise Oeschger engagiert sich in der Bewegung ATD Vierte Welt und bringt Menschen mit und ohne Armutserfahrung zusammen. Dabei kann Überraschendes passieren.
Kinder, die auf Höfen und in Anstalten zur Arbeit gezwungen wurden – das gab es in der Schweiz mindestens bis Ende der 1980er-Jahre. Christian Tschannen war eines von ihnen. Seine Geschichte ist exemplarisch für die jüngere Sozialgeschichte der Schweiz.
Immer mehr Unternehmen verabschieden sich von strikt hierarchischen Organisationsformen und erwarten von Angestellten, dass sie mitdenken und mitentscheiden. Kommt das gut, wenn sich Chefs reihenweise selbst abschaffen?
Der weltweit zunehmenden Ungleichheit setzt die Philosophin Jule Govrin eine Theorie radikaler Gleichheit entgegen. Was diese beinhaltet und warum der Körper Ausgangspunkt ihres Denkens ist, erklärt sie im Interview.
Die Schweiz spart bei der Auslandhilfe und schaffte es bisher auch im Inland nicht, die Ungleichheit zwischen Arm und Reich zu vermindern. Die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wird immer schwieriger.
Der Verband Après-GE unterstützt seit 2003 Unternehmen der Sozial- und Solidarwirtschaft. Diese leben vor, wie man als Unternehmen zur nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaft und Umwelt beitragen kann. Ein Einblick.
Auf Schweizer Baustellen arbeiten zu einem grossen Teil migrantische Handwerker. Sie dürfen nicht mehr diskriminiert und ausgebeutet werden wie unter dem Saisonnierstatut. Aber unter würdigen Bedingungen arbeiten zu können, bleibt ein ständiger Kampf.